Ein erster Blick auf
Ihre Geschenke

In diesem speziellen Dezember werden wir jeden Freitag eine neue Branche und die Auswirkungen des StaRUG besprechen, beginnend mit einem kurzen Rückblick auf das Gesetz.

Nächster Artikel am Dezember 10

Season's Greetings

Krisenbewältigung ist ein wichtiges Thema für jedes Unternehmen. Entscheidend für das Krisenmanagement ist zunächst, eine drohende oder aktuelle Unternehmenskrise rechtzeitig zu erkennen. Sobald Sie als Führungskraft die Ursache(n) für die Krise identifiziert haben, geht es daran, die passende Handlungsoption auszuwählen und umzusetzen.

In diesem Beitrag lesen Sie mehr über Unternehmenskrisen, das richtige Krisenmanagement sowie das Angebot von Krisenmanagement-Unternehmen. Wir machen Sie mit den Aufgaben und Methoden von Krisenmanagement-Teams vertraut und erläutern die unterschiedlichen Phasen einer Unternehmenskrise. Dabei erfahren Sie auch, bei welchen Aufgaben der Krisenbewältigung Restructum helfen kann.

Was ist eine Unternehmenskrise?

Unternehmenskrisen sind Phasen, in denen sowohl die Funktionstüchtigkeit als auch die Stabilität von Unternehmen gefährdet ist. Je nachdem, in welcher Krisenphase das Unternehmen sich befindet, kann sogar das Ende der Geschäftstätigkeit kurz bevorstehen. Umso wichtiger ist es, mithilfe eines Frühwarnsystems rechtzeitig gegenzusteuern, um möglichst zu verhindern, dass es überhaupt zu einer bestandsgefährdenden Krise kommt oder dieser zumindest frühzeitig entgegenzuwirken.

Für Unternehmenskrisen gibt es verschiedene Ursachen. Dabei lassen sich interne Faktoren und externe Faktoren unterscheiden:

  • Zu den internen Faktoren zählen beispielsweise unzufriedene oder demotivierte Mitarbeiter, eine unzureichende Eigenkapitalbasis, zu hohe Kosten, ein fehlendes Controlling, keine Anpassung an sich verändernde Märkte, mangelndes betriebswirtschaftliches Verständnis bei wichtigen Führungskräften, ein unzureichendes Liquiditätsmanagement oder starre Prozesse.
  • Zu den externen Ursachen gehören Veränderungen auf dem Markt oder im Umfeld des Unternehmens, die Auswirkungen auf den Erfolg des Geschäftsmodells haben. Dazu zählen gesetzliche Regulierungen, neue Wettbewerber, politische und gesellschaftliche Einflüsse, Konjunkturschwankungen oder auch die Folgen des technologischen Fortschritts.

Alle diese internen und externen Faktoren können eine Krise auslösen.

Die verschiedenen Krisenstadien

Auf das Unternehmen kann sich eine solche Krise unterschiedlich stark auswirken. Wichtig ist dabei zu wissen, in welchem Krisenstadium sich das Unternehmen aktuell befindet. Dabei hilft eine vereinfachte Darstellung der verschiedenen Krisenstadien. Sie erleichtert die Einordnung der Krise und zeigt den Handlungsdruck sowie den Handlungsspielraum, den Sie haben, um der Krise zu begegnen. Häufig findet sich die folgende Einteilung der Krisenstadien:

  • Stakeholderkrise: Das Ausgangsstadium einer Unternehmenskrise ist typischerweise die Stakeholderkrise. Diese besteht in Konflikten zwischen wesentlichen Akteuren, etwa zwischen mehreren Gesellschaftern des Unternehmens, innerhalb des Führungsteams oder zwischen anderen Mitarbeitern des Unternehmens.
  • Strategiekrise: Das Unternehmen passt sich nicht richtig an den sich weiterentwickelnden Markt an und macht seinen Kunden zunehmend weniger attraktive Angebote. Die Kunden wechseln deshalb zur agileren Konkurrenz oder kaufen weniger. Die Umsätze beginnen zu stagnieren.
  • Erfolgs- und Ertragskrise: Erfahrene Finanzberater erkennen anhand verschiedener bilanzieller Kennzahlen eine schlechte Marktposition meist als Erstes. Denn stagnierende oder sogar sinkende Umsätze führen mit der Zeit zu schwindenden Erträgen. Das Unternehmen erwirtschaftet weniger Gewinn und gerät in die Verlustzone. Kleinere Kurskorrekturen reichen hier nicht mehr aus – eine Restrukturierung wird nötig.
  • Liquiditätskrise: Der fehlende Gewinn verschärft die Unternehmenskrise weiter. Die Liquidität nimmt ab und die Reserven des Unternehmens werden zunehmend aufgebraucht. Ihr Handlungsspielraum ist in dieser Phase bereits deutlich eingeschränkt. Aber: Selbst in dieser Phase gibt es Hoffnung. Das StaRUG bietet Ihnen verschiedene Optionen, diese Krise zu überwinden.
  • Insolvenzreife: Aus eigenen Mitteln kann das Unternehmen seine Rechnungen nicht mehr begleichen, also zahlungsunfähig. Oft ist es zusätzlich auch noch rechnerisch überschuldet. Der Fortbestand des Unternehmens ist akut gefährdet. Sie sollten in einer solchen Situation dringend einen Spezialisten aufsuchen, auch aus eigenen Haftungsgründen.


Definition von Krisenmanagement

In jeder dieser oben genannten Krisenstadien ist ein gezieltes Krisenmanagement gefragt. Die Definition von Krisenmanagement umfasst dabei die Identifikation und Analyse der Krisensituation, die Entwicklung von Bewältigungsstrategien sowie deren Umsetzung, insbesondere von passenden Sanierungsmaßnahmen.

Welche Sanierungsmaßnahmen die richtigen sind, hängt jeweils vom Einzelfall ab. Ein gutes Unternehmen für die Krisenbewältigung passt das Vorgehen jeweils genau an die Art der Krise, das Krisenstadium, die Größe und Ausrichtung sowie die internen Voraussetzungen eines Unternehmens an. Der Blick von außen ist dabei besonders wichtig, um sich idealerweise schon vor Eintritt der Krise auf den Ernstfall vorzubereiten. Bei Restructum helfen wir Ihnen mit der frühzeitigen Restrukturierung sowie bei der Einrichtung eines Frühwarnsystems für Unternehmenskrisen.

Melden Sie sich bei den Restructum-Experten!

Krisenmanagement-Team – einer für alle, alle für einen

Damit die Krisenbewältigung gelingt, benötigen Sie ein erfahrenes Team für das Krisenmanagement. Es sollte große Expertise und viel Erfahrung aufweisen und Wert auf eine offene, ehrliche Kommunikation legen. Die folgenden Positionen sollten in diesem Team besetzt werden:

  • Krisenmanager: Der Krisenmanager behält den Überblick über die Unternehmenskrise, den aktuellen Stand insbesondere der finanziellen, aber auch anderer Herausforderungen sowie über die zur Bewältigung der Krise definierten Maßnahmen und deren Umsetzungsstand. Er ist der zentrale Ansprechpartner. Idealerweise handelt es sich um einen externen Experten, der nicht vorbelastet ist und Ihr Unternehmen mit neutralem Blick betrachtet.
  • Spezialist für Öffentlichkeitsarbeit: Um die Strategie der Krisenbewältigung und die gewählten Restrukturierungsmaßnahmen gegenüber der Belegschaft, den Lieferanten und Kunden, anderen Stakeholdern sowie der Öffentlichkeit zu kommunizieren, benötigen Sie einen Kommunikationsexperten. Transparente und wahrheitsgemäße Kommunikation ist ein entscheidendes Werkzeug in der Krise, um verloren gegangenes Vertrauen wiederherzustellen sowie Vorbehalte, Ängste und Widerstände intern und extern abzubauen. So ist es möglich, Gerüchten entgegenzuwirken.
  • Rechtsbeistand: Für die Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen zur Krisenbewältigung gibt es dank des StaRUG viele Möglichkeiten. Lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt dabei unterstützen, die verschiedenen Instrumente des Gesetzes bestmöglich für die Restrukturierung und die Sanierung Ihres Unternehmens zu nutzen. Bei Restructum spezialisieren wir uns genau auf diesen Service.
  • Belegschaft: Unterschätzen Sie nicht Ihre Mitarbeiter! Ob in der Verwaltung oder in der Produktion – Ihre Belegschaft kann Ihnen bei der Krisenbewältigung entscheidend weiterhelfen. Beziehen Sie daher Ihre Mitarbeiter frühzeitig in das Krisenmanagement ein. Auf diese Weise erhalten Sie neue Ideen und lokalisieren Potenziale für Ihren Turnaround.
  • Weitere Rollen: Je nach Ausprägung der Krise und des Handlungsdrucks wird Ihnen ein Krisenmanager weitere Spezialisten empfehlen, die bei der Krisenbewältigung helfen können. Hier sind beispielsweise ein Produktmanager bei einer Produkt- und Absatzkrise zu nennen oder ein Chief Financial Officer (CFO), der dem angeschlagenen Unternehmen mit Controlling- und Planungstools zur Seite steht.

Was macht eigentlich ein Krisenmanagement-Unternehmen?

Krisenmanagement-Unternehmen wie Restructum helfen Ihnen dabei, Unternehmenskrisen zu bewältigen. Restructum ist dabei auf die Überwindung finanzieller Unternehmenskrisen spezialisiert. Dafür stellen wir Ihnen unsere Restrukturierungsexperten zur Verfügung. Sie bieten logistische und planerische Unterstützung, um benötigte Ressourcen für das Überwinden der Krise zu koordinieren und mit den Betroffenen der Restrukturierung zu verhandeln.

Darüber hinaus helfen Ihnen Krisenmanagement-Unternehmen, sich an die Besonderheiten der Krise anzupassen. Bei der aktuellen Pandemie sind dies zum Beispiel die betriebliche Pandemieplanung sowie ein angepasstes Gesundheitsmanagement. Außerdem unterstützen sie Sie bei der Umsetzung neuer technischer Möglichkeiten sowie bei der Anpassung an die Nachfrage auf dem Markt.

Für die Krisenbewältigung entwickelt das Krisenmanagement-Unternehmen gemeinsam mit den Führungskräften des betroffenen Unternehmens geeignete Gegenmaßnahmen, die anschließend umgesetzt werden. Auf diese Weise behalten Sie die Kontrolle oder gewinnen sie zurück, verbessern Ihre Produktivität wieder und passen die Ausrichtung Ihres Unternehmens an die veränderten Rahmenbedingungen an.

So sieht die Krisenbewältigung in Unternehmen konkret aus

Für die Krisenbewältigung benötigen Sie einen ausführlichen Krisenmanagementplan. Im Folgenden sehen Sie, wie sich die Krisenbewältigung anhand eines Plans konkret gestaltet.

Dazu reichen drei Schritte, die je nach Krisenstadium und Handlungsdruck an Ihre Situation angepasst werden können. Ein Krisenmanagement-Unternehmen hilft Ihnen bei der Krisenbewältigung. Bei Restructum erhalten Sie beispielsweise Unterstützung bei der finanziellen Restrukturierung mit Hilfe des StaRUG.

Schritt 1: Anpassung

Schon vor oder mit den ersten Anzeichen einer Krise, ist die Anpassung des Unternehmens der richtige Schritt. Dies kann je nach Handlungsdruck verschiedene Formen annehmen. Grundsätzlich sollten Sie sich für die Anpassung von einem Experten für die Krisenbewältigung unterstützen lassen.

Ermitteln Sie dafür mögliche Risiken und passende Lösungswege. Verschiedene Szenarien helfen dabei, Notfallpläne zur Krisenbewältigung zu definieren. Ein konkreter Krisenplan fasst alle Maßnahmen und Abläufe zusammen und legt fest, wer im Fall der Fälle für was zuständig ist.

Schritt 2: Restrukturierung

Wenn Sie sich in einem fortgeschrittenen Krisenstadium, wie etwa der Erfolgs- und Ertragskrise oder der Liquiditätskrise befinden, ist eine Restrukturierung für die Krisenbewältigung notwendig. Wir von Restructum helfen Ihnen gern dabei, die wirtschaftliche Schieflage mit Hilfe des StaRUG zu überwinden.

Dabei kommen zunächst konkrete Maßnahmen zur Beseitigung und Verhinderung weiterer Schäden zum Einsatz. Danach nehmen wir gemeinsam mit Ihnen eine Ursachenforschung vor. Diese hilft dabei, ein erneutes Auftreten der Krise zu verhindern.

Bei komplexeren Krisen benötigen Sie im Rahmen des Krisenmanagements zunächst eine schnelle, aber auch ausführliche Bestandsaufnahme zur Beurteilung der Lage. So ermitteln Sie, in welchem Krisenstadium Sie sich befinden, welche Maßnahmen Sie ergreifen müssen und wie sie umgesetzt werden können.

Schritt 3: Sanierung

Wenn Sie die Krise überwunden haben, sind dies zunächst gute Nachrichten. Jedoch sitzt der Schock oft tief. Die Rückkehr zum Normalbetrieb kann daher Zeit in Anspruch nehmen.  Zudem benötigen Sie eine ausführliche und nachhaltige Sanierung das Unternehmens. Achten Sie auf klare und transparente Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden. So können Sie langsam, aber sicher deren Vertrauen zurückgewinnen.

Eventuell laufen die Sanierungsmaßnahmen noch über eine gewisse Zeit weiter, um das Unternehmen weiterhin zu stabilisieren. Etablieren Sie zusätzlich einen Wiederanlaufplan oder Aufbauplan, der dabei hilft, aus Fehlern zu lernen. Evaluieren Sie die getroffenen Maßnahmen und überarbeiten Sie Ihren Krisenplan, damit dieser in Zukunft noch besser funktioniert.

Sie haben weitere Fragen rund um die Restrukturierung? Nehmen Sie Kontakt mit unseren Restrukturierungsexperten auf.